Inhalt
- Tag 1Einklappen
-
WILLKOMMEN & ANKOMMEN
12.00 Uhr: Ankommen
12.30 Uhr: Empfang & Begrüßung durch die Kursleitung
- Philipp Schramm (Kunsthistoriker) & Dr. Katharina Fink (Artist Residency Schloss Balmoral)
13.30 Uhr: Inklusion fordert eine andere Welt - Moving the Centre
- Philipp Schramm & Dr. Katharina Fink
14.00 Uhr: Warum das Museum (doch) der Ort ist, an dem die Welt neu gedacht wird
- Dirk Sorge (Medien- und Konzeptkünstler) & Philipp Schramm
15.30 Uhr: Pause
REINKOMMEN
16.00 Uhr: Diversitätsgerechte Bildsprache
- Andi Weiland (Gesellschaftsbilder e.V.) & Dr. Katharina Fink
18.00 Uhr: Apéro und Besprechung der Präsentationsaufgabe
- Tag 2Einklappen
-
KLARKOMMEN
9.30 Uhr: Willkommen zurück! Wheelmappining
- Bastian Beekes & Philipp Schramm
10.30 Pause
10.00 Uhr: Samlung und Kuration
- Bastian Beekes & Philipp Schramm
10.45 Uhr: Inklusives Kuratieren – was kann das sein? / Inclusive Curating – what can it mean?
- Francois Regis Hitimana (Iwalewahaus) & Dr. Katharina Fink
11.45 Uhr: Reflexion und Austauschrunde
13.00 Uhr: Lunch bei Yasmin
14.30 Uhr: DGS in der Kulturarbeit
- Thomas Zeidler (Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit beim Landesverband Bayern der Gehörlosen e.V., Gehörlosenverein Bayreuth) & Philipp Schramm
15.30 Uhr: Pause
15.45 Uhr: Besuch im Markgräflichen Opernhaus
17.00 Uhr: Ansichtssachen: Taktiles in Ausstellungen
- Claudia Böhme (Kulturvermittlerin) & Philipp Schramm
19.00 Uhr: Gemeinsames Abendessen (optional)
- Tag 3Einklappen
-
KLARKOMMEN & WEITERKOMMEN
09.00 Uhr: Willkommen zurück! Leichte Sprache zur Einführung
- Dr. Klaus Wührl-Struller (Theaterpädagoge, Festival-Macher, Statdrat) & Dr. Katharina Fink
10.30 Uhr: Digitale Sammlung (online) – Problematische Objekte & Ein Objekt. Viele Perspektiven.
- Nadja Al-Masri, Markus Schwellensattel (Salzburg Museum) & Dr. Katharina Fink
11.30 Uhr: Pause
12.00 Uhr: Inklusiv vermitteln
- Dr. Susanne Maier (Vermittlerin) & Philipp Schramm
13.30 Uhr: Snack, Foto & Feedback
14.30 Uhr: Abreise
- Abschlusspräsentation - OnlineEinklappen
-
WEITERKOMMEN
Im Nachgang an den Abschluss des Blockkurses findet ein abschließendes Online-Treffen statt, bei dem alle Teilnehmenden ihre Abschlusspräsentation vorstellen. Durch die zeitliche Trennung der Termine soll ein vertiefter und nachhaltiger Lernprozess gefördert werden, bei dem die erarbeiteten Inhalte gezielt auf ein Praxisprojekt oder Fallbeispiel übertragen werden.
- Dr. Katharina Fink & Philipp Schramm
Die Expertise am Iwalewahaus als Raum für Kunst und Experiment bildet den Kern des umfassenden Lehrgangs: Die Kunst ist in der Weiterbildung immer präsent. Seit über 30 Jahren ist an der Universität Bayreuth das Iwalewahaus, als Museum für zeitgenössische und moderne Kunst aus Afrika, Asien, dem pazifischen Raum und der Diaspora, im interkulturellen Dialog aktiv. Es ist der ideale Ort, um Ideen, Wissen und Visionen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft auszutauschen. Dieser Austausch, entlang der Leitlinien des Hauses „Archiv – Kunst – Utopie“, ist als Grundlage einer inklusiven Gesellschaft immer in der Weiterbildung präsent: Barrierefreie Gestaltung ist ein Gewinn für alle, da die Vielfältigkeit des ästhetischen Erlebens gesteigert wird. Das Iwalewahaus eignet sich hervorragend als anwendungsorientierte Spielwiese, um innovative Konzepte zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum umzusetzen.
Das Angebot „Inklusive Kultureinrichtungen – das Museum“ grenzt sich bewusst von anderen Weiterbildungen in diesem Bereich ab. Nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ sind Betroffene maßgeblich an der Entwicklung des Projektes beteiligt und bereichern die Ausgestaltung durch persönliche Erfahrungsberichte. Dadurch werden die Teilnehmenden der Weiterbildungen in besonderem Maße sensibilisiert, wobei nicht nur architektonische oder physische Barrieren fokussiert werden, sondern auch der zwischenmenschliche Umgang in allen Feldern der Museumsarbeit. Die Weiterbildung ist daher inklusiv und partizipativ gestaltet. Ziel ist es, zwischen Hochschulangestellten, Lehrenden und betroffenen Studierenden zu vermitteln und diese drei Akteur*innen ins Gespräch zu bringen.
Module
Über die vier Module "Ankommen", "Reinkommen", "Klarkommen" und "Weiterkommen" lernen die Teilnehmenden die vielfältigen Bereiche eines inklusiven Museums kennen.
- Modul 1: AnkommenEinklappen
-
- Was heißt inklusive Kulturarbeit?
- Was sind Barrieren im Museum?
- Wheelmapping
- Raumbegriff
- Was heißt inklusive Kulturarbeit?
- Modul 2: ReinkommenEinklappen
-
- Anfahrt, Eingangssituation
- Erfahrungsberichte: Das hindert.
- Barrierefreie Dokumente
- Barrierefreies Interface-Design
- Anfahrt, Eingangssituation
- Modul 3: KlarkommenEinklappen
-
- Einlass, Führungen, Shop-Sensibilisierung für inklusive Arbeit
- Feldversuch Iwalewahaus
- Archiv und Sammlung barrierefrei
- Was heißt inklusive Kuration?
- Ausstellungen ertasten
- Leitsysteme
- Einlass, Führungen, Shop-Sensibilisierung für inklusive Arbeit
- Modul 4: WeiterkommenEinklappen
-
- Inklusives vermitteln
- Werbung
- Netzwerke
- Feedbackrunde
- Inklusives vermitteln
Lernziele
Nach der Teilnahme an dem Seminar verfügen die Teilnehmer*innen über
- Kenntnisse, um die Vorteile inklusiver Museums- und Vermittlungsarbeit zu erkennen und zu nutzen
- Kenntnis darüber, Ausstellungen von Sammlung bis Vermittlung barrierefrei und inklusiv zu denken
- Grundkenntnisse im Erstellen von barrierefreien Medien der Museumsarbeit, beispielsweise Flyer und Präsentationen
- die Fähigkeit, Vermittlungskonzepte für heterogene Zielgruppen sinnvoll einzusetzen
- Kenntnisse, um Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen im Umgang mit behinderten und chronisch kranken Museums- oder Ausstellungsbesucher*innen zu sensibilisieren
- die Möglichkeit, schnell auf die Expertise des Netzwerks zurückgreifen zu können
- die Fähigkeit, über den lokalen Kontext hinauszudenken
Darüber hinaus sind Sie Teil eines stetig wachsenden Netzwerks der inklusiven Kulturvermittlung.
Verantwortlich für die Redaktion: Benedikt Lieb, Telefon: 7323